ADRIAN WALD

Adrian Walds (1986) Arbeiten kreisen auf vielfältige Weise um die „Malerei“. Seine Arbeiten sind dabei in gewisser Weise selbstreferentiell, hinterfragen sie doch stets aufs neue „etablierte Behauptungen der Kunst“ (Jutta Radomski). Aus Keilrahmenleisten oder Pinsel zusammengesetzte Bilder verweisen auf ihre materielle Grundbedingung und die inhaltliche Aufladung des Dinges zur „Kunst“. Bezüge zur Kunstgeschichte und Deutschen Geschichte durchziehen sein Werk, er führt den Betrachter immer wieder gerne aufs Glatteis. Der Wandgebundenheit der Malerei bleibt er treu, rüttelt dennoch spielerisch immer wieder an ihren Gundfesten - er verschiebt ihre Grenzen, tiefgründig, aber immer auch humoristisch. 

VITA

1986 geboren in Unterfranken (D)
ab 2007 Studium der Malerei und Grafik AdBK München - Klasse Doberauer (D)
2010 Erasmusstipendium ESBAM Marseille (FR)
2014 Meisterschüler bei Prof. Anke Doberauer (D)
2015 Diplom an der AdBK München (D)
2016 Atelierstipendium des Bayerische Staatsministerium für Bildung, Kultus, Wissenschaft und Kunst (D)
lebt und arbeitet in München (D)

AUSSTELLUNGEN (Auswahl)

2018 "Adrian Wald - Andreana Dobreva - Philipp Kummer - Bilder und Bilder", Galerie Anette Müller, Düsseldorf (D)

2018 "En Bloc", Codex Berlin (D)

2018 "Die Neidischen - Vincent Kern und Adrian Wald", München (D)